Anlagenoptimierung
Funktionsweise
Anlagenoptimierungskomponenten werden eingesetzt um die zur Abdeckung der thermischen Lasten erforderliche Luftmenge zu reduzieren oder durch die Nachrüstung in bestehenden Anlagen höhere Leistungen abzuführen.
Grundlegend kann hier zwischen reinen Luftsystemen, Wassersystemen und Luft/Wasser Systemen unterschieden werden.
Bei den reinen Luftsystemen und den Luft/Wasser Systemen wird hierbei zwischen Systemen, welche die Primärluft und solchen welche die Sekundärluft konditionieren unterschieden.
Je nach System wird die Zuluft entweder über diffuse, tangentiale, Quell- oder Verdrängungsauslässe oder eine Kombination mehrerer verschiedener dieser Typen in den Raum eingebracht.
Vorteile
geringere erforderliche Luftmenge und daher auch geringere Anlagen- und Rohrleitungsgröße
geringere Investitionskosten und geringerer Platzbedarf für Technikbereiche
geringe Geräuschentwicklung
höchste thermische Behaglichkeit
flexible Anpassbarkeit an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten
Volumenstrombereich: 20 - 1.300 m³/h
Nenngröße: DN 100 – DN 315
Single Air Induktionseinheit mit Venturidüse aus Aluminium
Sekundärluftnachströmung über Sekundärlufteinlass oder frei aus dem Raum bzw. einer luftführenden Zwischendecke
höhere Temperaturdifferenzen zwischen Primärluft und Raumluft möglich, dadurch höhere Leistungen gegenüber klassischen raumlufttechnischen Systemen bei gleicher Luftmenge
kleineres Anlagen- und Verteilsystem als bei klassischen raumlufttechnischen Anlagen erforderlich
geringerer Platzbedarf der Technikbereiche ermöglicht effektivere Raumnutzung
kombinierbar mit einer Vielzahl unterschiedlicher Luftdurchlässe im Decken-, Wand- und Bodenbereich
wartungsfrei
geringer Schallleistungspegel
selbstabgleichendes System ohne Volumenstromregler
zugelassen für den Einsatz in Krankenhäuser da nach ÖNORM H 6020 zertifiziert